Kommt ein Ossi in den Sommerferien mit seinem Trabi in die Schweiz. Er hält an einer Autobahntankstelle um aufzutanken.
Suchend irrt er nach 2-Takt-Most umher und sieht einen gelben Porsche. Mit offenem Mund bleibt er davor stehen. Kommt der Porsche-Besitzer mit locker über die Schulter gehängter Jacke und fragt:
"Toller Wagen niсhт?"
Der Trabi-Fahrer:
"Oh ja! Die Kiste läuft sicher schneller wie 80. Wissen Sie, mir gehört der Trabi dort drüben, er läuft nur 80. Ich träume davon, mal mit 100 Stundenkilometern über die Schweizer Autobahn zu brausen."
Porsche-Fahrer:
"Kein Problem! Ich habe ein bisschen Zeit und ein Abschleppseil hinten im Wagen. Ich hänge Sie hinten an und dann fahren wir ein bisschen 100 oder gar mehr. Wenn's Ihnen zu schnell geht, müssen Sie einfach Signal mit der Lichthupe geben!"
Trabi-Fahrer:
"Das ist ja wie Geburtstag!"
Okay, die Zwei hängen den Trabi hinten an und fahren los. Der Trabi-Fahrer genießt's in vollen Zügen, hält sogar den Ellenbogen locker zum Fensterchen raus. Plötzlich braust ein roter Ferrari daher und überholt die 2 mit über 200 Sachen. In dem Moment kennt der Porsche-Fahrer nichts mehr und drückt voll auf's Pedal. In der selben Zeit, an der nächsten Autobahntankstelle bedient gerade Giovanni, der italienische Tankwart einen Kunden. Er schaut auf die Autobahn raus und erstarrt, lässt alles liegen und eilt zu seinem Chef rein:
"Chef, Chef, ich versteh' die Welt niсhт mehr. Ich bin gerade draußen an der Tankstelle, da kommt ein roter Ferrari, der fährt über 200, dahinter ein gelber Porsche und als letztes ein grauer Trabi, Lichthupe, wie wild! Und die Saukerle lassen Fahrer vom Trabi niсhт überholen..."
Ein Pfarrer wurde zum 25.
Jahrestag seines Dienstantritts in der Gemeinde mit einem Bankett geehrt. Ein führender Lokalpolitiker, der ein Mitglied der Gemeinde war, wurde ausersehen, die Festrede zu halten. Leider verspätete sich der Politiker und so beschloss der Pfarrer, während der Wartezeit selbst ein paar Worte zu sagen:
"Ihr versteht doch," sagte er, "das Siegel des Beichtgeheimnisses kann niemals gebrochen werden."
Die Gäste nicken, und der Pfarrer führt fort:
"Ich erhielt aber meinen ersten Eindruck von der Pfarrei durch die erste Beichte, die ich hier abnahm. Ich kann euch nur so ganz allgemein darüber erzählen.
Als ich hier ankam, dachte ich, dass mir ein ganz schrecklicher Ort zugeteilt worden sei. Die allererste Person, die meinen Beichtstuhl betrat, erzählte mir, wie er einen Fernseher gestohlen hatte und wie er, als ihn die Polizei stoppte, fast den Polizisten ermordet habe.
Außerdem erzählte er mir, er habe von seinen Eltern Geld gestohlen, am Arbeitsplatz Geld unterschlagen, eine Affäre mit der Frau seines Chefs und seine Schwester mit einer Geschlechtskrankheit angesteckt. Ich war entsetzt.
Als aber die Tage vergingen, erkannte ich, dass meine Schäfchen niсhт alle so waren und dass ich doch in eine ausgezeichnete Pfarrei voll von verständnisvollen und liebevollen Menschen gekommen war."
Gerade als der Pfarrer mit seinen Ausführungen zu Ende gekommen war, traf der Politiker ein, mit wortreichen Entschuldigungen für sein zu spät kommen.
Sofort begann er mit seiner Rede:
"Ich werde niemals den Tag vergessen, an dem unser Hochwürdiger Herr Pfarrer in der Pfarrei eintraf", sagte der Politiker, "ja, ich hatte die Ehre, der erste zu sein, der bei ihm die Beichte ablegte."