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Zwei Arbeitskollegen treffen sich beim Bier und berichten über ihre neuesten Erlebnisse.
Sagt der Erste:
"Mensch, wenn ich dir erzähl, was ich gestern Abend erlebt habe, haut's dich aus den Socken!"
Zweiter:
"Na dann erzähl schon!"
Erster:
"Du kennst doch die kleine süße Maus aus der Buchhaltung?"
Zweiter:
"Ja, und?"
Erster:
"Mensch, Alter, ich war gestern bei ihr zu Hause und wollte sie vernaschen."
Zweiter:
"Ja, und dann?"
Erster:
"Wir wollten gerade zur Sache kommen, da schließt jemand die Tür auf! Sie voll in Panik: Oh Gott, mein Mann! Ich raus aus dem Bett und steuere zum Schrank.
Sagt sie:
"Nein, nein, das klappt niсhт. Er ist so misstrauisch!"
Sag ich:
"Was jetzt?"
Sagt sie:
"Geh schnell in die Wäschekammer. Nimm das Bügeleisen und fang an zu bügeln! Ich sage dann, du wärst der Mann vom Wäsche-home-service!"
"Ich ab wie die Feuerwehr und gebügelt und gebügelt und gebügelt. Nach drei Stunden bin ich dann ganz leise abgehauen."
Sagt der Zweite:
"Super! Die Wäsche, die du gestern gebügelt hast, hab ich vorgestern gewaschen!"
Treffen sich zwei Väter, unterhalten sich und kommen auf ihre Söhne zu sprechen:
Beide sind der Ansicht, dass sie beide vollkommen blöde Söhne haben. Nun fängt der Streit an, welcher denn nun blöder wäre.
"Also, pass auf", sagt der eine Vater zu seinem Sohn, "ich gebe dir jetzt mal 60 Pfennig. Du holst dafür beim Grünen Bock mal 30 Pils."
Sohnemann trabt von dannen. Sagt der andere Vater zu seinem Sohn:
"Pass auf, du gehst jetzt auch mal zum Grünen Bock und guckst mal, ob ich dort an der Theke sitze."
Daraufhin trabt dieser ebenfalls in Richtung Kneipe. Dort treffen sich die beiden. Meint der eine:
"Sag mal, hab ich einen blöden Vater. Sagt der mir doch tatsächlich, ich soll für 60 Pfennig 30 Biere holen. Dabei weiß er doch, dass ich gar niсhт so viele auf einmal tragen kann."
Meint der andere:
"Mein Vater ist auch so was von blöde. Schickt der mich hierher, um nachzusehen, ob er an der Theke sitzt. Dabei hätte ich mir das sparen können. Ein Anruf hätte genügt."
Ein Ehemann ist zu Hause und schaut ein Fußballspiel, als seine Frau unterbricht:
"Liebling, kannst du das Licht in der Diele reparieren? Es flimmert jetzt schon wochenlang."
Er schaut sie an und sagt zornig:
"Jetzt das Licht reparieren? Sieht es aus als hätte ich Diener auf meiner Stirn stehn? Ich denke niсhт."
"Fein!"
Dann fragt die Frau:
"Gut, könntest du dann die Kühlschranktür reparieren? Sie schließt niсhт mehr richtig."
Darauf antwortet er:
"Die Kühlschranktür reparieren? Sieht es aus als hätte ich Reparaturdienst auf der Stirn stehn? Ich denke niсhт."
"Fein!"
Dann sagt sie:
"Könntest du die letzte Stufe der Holzstiege reparieren? Dort sind Brüche drin."
"Ich bin kein vеrdаммтеr Zimmermann und ich will die Stufen niсhт reparieren. Sieht es aus als hätte ich Schreinerei auf der Stirn stehn? Ich denke niсhт. Ich habe genug von dir. Ich gehe jetzt in die Kneipe."
Also geht er in die Kneipe und trinkt ein paar Stunden… Er bekommt ein schlechtes Gewissen darüber wie er seine Frau behandelt hat und
Beschließt nach Hause zu gehen. Er kam nach Hause und stellte fest, dass die Stufen repariert waren. Er ging ins Haus und sah daß das Licht im Flur wieder funktionierte. Er ging sich ein Bier holen, und stellte fest, dass auch die Kühlschranktür repariert war.
"Liebling," fragte er, "wer hat das alles repariert?"
Sie sagte:
"Nun, als du gingst habe ich mich raus gesetzt und geschrien. Da fragte mich ein schöner junger Mann was niсhт stimmen würde, und ich erzählte es ihm. Er bot an alle Reparaturen zu machen, und alles was ich tun mußte war entweder mit ihm ins Bett gehen oder ihm einen Kuchen zu backen."
"Und was für einen Kuchen hast du ihm gebacken? Hallo!?!? Steht auf meiner Stirn etwa Dr. Oetker geschrieben? Ich denke niсhт."
Aus dem Tagebuch eines Studenten:
1. Semester
04.45 Uhr: Der Quarz-Timer mit Digitalanzeige gibt ein zaghaftes "Piep-Piep" von sich. Bevor sich dieses zu energischem Gezwitscher entwickelt, sofort ausgemacht, aus dem Bett gehüpft. Fünf Kilometer Jogging um den See, mit einem Besoffenen zusammengestoßen, anschließend eiskalt geduscht.
05.15 Uhr: Beim Frühstück Zeitung gelesen, dann noch einmal Mathe-Mitschrift vom Vortag durchgelesen.
Danach kritischer Blick in den Spiegel: Outfit genehmigt.
07.45 Uhr: Zur U-Bahn gehetzt, fünfmal umgestiegen, nach anderthalb Stunden Odyssee endlich den Hörsaal erreicht. Verdammte U-Bahn-Baustelle. Pech gehabt: erste Reihe schon besetzt. Niederschmetternd. Beschlossen,
Morgen noch eher aufzustehen.
08.30 Uhr: Vorlesung. Keine Disziplin! Einige Kommilitonen lesen den Sportteil
Der Zeitung oder gehen frühstücken. Alles mitgeschrieben. Füller leer, aber über die Witzchen des Professors mitgelacht.
10.15 Uhr: Nächste Vorlesung. Vеrdаммт! Extra neongrünen Pulli angezogen, aber trotz eifrigem Fingerschnippen konnte ich meine Kenntnisse niсhт anbringen. Nachbar verlässt mit der Bemerkung "Sinnlose Veranstaltung" den Raum. Habe mich für ihn beim Prof entschuldigt.
12.00 Uhr: Mensa, Standardgericht 2, Karte auf 50 € aufgeladen. Nur unter größten Schwierigkeiten weitergearbeitet, da zu laut.
12.45 Uhr: In der Fachschaft gewesen. Mathe-Musterlösungen immer noch niсhт fertig. Wollte mich beim Vorgesetzten beschweren. Sie haben keinen!
Daran geht die Welt zugrunde.
13.00 Uhr: Fünf Leute aus meinem Semester getroffen. Gleich für drei Arbeitsgemeinschaften zur Klausurvorbereitung verabredet.
13.15 Uhr: Zentralübung. Habe den Übungsleiter auf ein paar Irrtümer hingewiesen.
15.30 Uhr: Mit den anderen in der Bibliothek gewesen. Durfte aber statt der dringend benötigten 34 Bücher nur 20 mitnehmen.
16.00 Uhr: Dreiviertelstunde im Copyshop gewesen und die Klausuren der letzten acht Jahre mit Lösungen kopiert. Dann Tutorübung. Ältere Semester haben keine Ahnung.
18.30 Uhr: An Hand einschlägiger Quellen die Promotionsbedingungen eingesehen und erste Kontakte geknüpft.
23.00 Uhr: Vorlesungsmitschriften durchgelesen und Hausaufgaben gemacht. Festgestellt: 18-Stunden-Tag zu kurz. Werde demnächst die Nacht hinzunehmen.
2. Semester
10.30 Uhr: Aufgewacht! Ach, Kopfschmerzen, Übelkeit, zu deutsch: Kater!
10.45 Uhr: Der linke große Zeh wird Freiwilliger bei der Zimmertemperaturüberprüfung. Arrgh! Zeh zurück. Rechts Wand, links kalt; Мisт, bin gefangen.
11.00 Uhr: Kampf mit dem inneren Sсhwеinеhund: Aufstehen oder niсhт - das ist hier die Frage.
11.30 Uhr: Sсhwеinеhund schwer angeschlagen, wende Verzögerungstaktik an und schalte das Radio ein.
12.05 Uhr: Moderator:
"Guten Tag, liebe Zuhörer - guten Morgen, liebe Studenten." Auf die Provokation hereingefallen und aufgestanden.
13.30 Uhr: Beim Schafkopfen auf den Parkbänken hinter der Mensa mein Mittagessen verspielt.
14.15 Uhr: Fünf Minuten in irgendeiner Vorlesung gewesen. Nichts los! Keine Zeitung, keine Flugblätter - nichts wie weg.
15.30 Uhr: Kurz in der Bibliothek gewesen. Nix wie raus, total von Erstsemestern überfüllt.
16.45 Uhr: In Tobis Cafe hereingeschaut. Geld gepumpt und 'ne Kleinigkeit gegessen: Bier schmeckt wieder! Kurze Diskussion mit ein paar Leuten über die neueste Entwicklung des Dollarkurses.
18.00 Uhr: Stammkneipe hat immer noch niсhт geöffnet.
19.10 Uhr: Komme zu spät zum Date mit der blonden Erstsemesterin aus Kuba. Immer dieser Stress!
01.00 Uhr: Die Kneipen schließen auch schon immer früher. Umzug in die Hafentaverne.
04.20 Uhr: Tagespensum erfüllt - das Bett lockt.
04.50 Uhr: Am See von einem Erstsemester über den Haufen gerannt worden. Hat mich gemein beschimpft.
05.45 Uhr: Bude mühevoll erreicht. Insgesamt 18,50 € ausgegeben. Mehr hatte die Kleine niсhт dabei.
06.05 Uhr: Schalte noch kurz das Radio ein. Stimme des Sprechers:
"Guten Morgen, liebe Zuhörer, gute Nacht, liebe Studenten."