Skip to main content
Ein österreichischer Obdachloser durchstöbert auf seiner nächtlichen Suche nach Nahrung die Wiener Mülltonnen. Dabei stößt er in einem Kübel auf einen zerbrochenen Spiegel und weicht erschrocken zurück:
"Jössas, a Leich!"
Er rennt zur nächsten Gendarmeriestation und meldet:
"I hob a Leich gfunden, im Mistkübl beim Stefansplotz! Schauts eich des o!"
Die Polizei fährt sofort zum besagten Mistkübel, ein Beamter öffnet die Tonne, schaut in den Spiegel, erbleicht und sagt:
"Mei Gott, des is jo ana vo uns!"
Er nimmt den Spiegel als Beweismittel mit, vergisst ihn aber in seiner Uniform. Abends durchwühlt zu Hause seine Tochter die Jacke nach einer kleinen Taschengeldaufbesserung und findet schließlich den Spiegel. Entsetzt ruft sie:
"Mama,mama! Da Papa hot a Freindin! Da hot ers Foto von ihr in dr Taschn!"
Die Mutter eilt herbei, sieht sich den Spiegel an und meint:
"Jessas, und dann a no so a hässliche!"
Der Dorfpfarrer, der auch gleichzeitig der stärkste Stürmer im Fußballverein ist, hat am Sonntag ein wichtiges Spiel zu bestreiten. Da es um den Klassenerhalt geht und er auf keinen Fall bei dem Spiel fehlen darf, bittet er seinen besten Freund, für ihn die Beichte zu abzunehmen. Nach langem Zögern und einer kurzen Einweisung willigt besagter Freund schließlich ein. Der Sonntag kommt, der Freund setzt sich in den Beichtstuhl auf den Platz des Pfarrers und beginnt mit seiner wichtigen Aufgabe. Zuerst kommt ein Mann, der ihm gesteht, dass er falsch Zeugnis wider seinem Nächsten geredet hat. Der Freund des Pfarrers blättert im Sühnebuch nach dazugehöriger Strafe und er auferlegt dem Mann fünf Vaterunser auf und zehn Euro in die Kollekte. Es kommen noch weitere Leute um ihre Sünden zu beichten und alles klappt wunderbar. Niemand merkt, dass der Pfarrer garnicht da ist. Kurz vor Ende der Beichtstunde setzt sich aber noch ein Mädchen in den Beichtstuhl und gesteht dem vermeintlichem Pfarrer, sie hätte Oralverkehr betrieben. Wieder wird das Sühnebuch aufgeschlagen, aber so oft er auch hin und her blättert, er findet nichts über "Oralverkehr". Kurz bevor der falsche Beichtvater verzweifelt, kommt ein Messdiener am Beichtstuhl vorbei. Kurzerhand packt er den Jungen am Kragen, zieht ihn in den Beichtstuhl und fragt:
"Hey Kleiner,was gibt der Pfarrer für Oralverkehr?"
- "Och," lautet die Antwort des Messdieners, "das ist ganz unterschiedlich. Mal gibt der Pfarrer einen Schokoriegel oder Сhiрs, aber meistens gibt’s zehn Euro!"