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Kommt da doch neulich einer an den See zum Angeln und hat einen Wecker dabei und einen Hammer. Ich frage ihn:
"Sag mal, was willst du denn damit?"
"Ja", sagt er, "immer das Erzählen, das kostet dich zehn Euro."
Ich geb ihm die zehn Euro. "Nun erzähl mal."
"Pass auf", sagt er, "ich dreh den Wecker auf, schmeiß ihn ins Wasser, dann klingelt er, die Fische kommen vor Schreck hoch, ich nehm den Hammer und - rumms - kriegen die von mir eins auf den Kopf, und schon habe ich die Fische."
"Und wie viele hast du schon gefangen?"
"Du bist heute der zehnte!"
Zwei Angler sitzen am See. Ein Surfer brettert vorbei und fährt den beiden über die Schwimmer ihrer Angelhaken. Die beiden brüllen stinksauer hinter ihm her, hilft natürlich nichts.
Nach zehn Minuten kommt der Surfer wieder und brakt wieder über die Schwimmer. "Blöde Sau, wenn Du noch mal wieder kommst, ich hau Dich vom Brett!"
Wie es kommen muss, der Surfer kommt wieder, der eine Angler nimmt einen dicken Stein, wirft und pölt den Kerl vom Surfbrett.
Plopp, ist der weg und taucht auch niсhт wieder auf. Nach anfänglicher Begeisterung wird dem einen Angler mulmig und meint:
"Ei, der ertrinkt, den müssen wir wieder rausholen, auch wenn's ein scheiß ist."
Gesagt, getan, er watet ins Wasser und zieht den Kerl raus. Der sagt keinen Mucks mehr, also muss er wiederbelebt werden. Die beiden streiten sich, wer denn nun beatmen muss, aber der Steinewerfer muss ran. Er holt tief Luft, küsst den Leblosen und pustet ihm Luft in die Lungen. Beim Luftholen beschwert er sich "Meine Güte, was stinkt der."
Also weiter beatmet und jedesmal das Gemeckere "Boah, was stinkt der!"
Ein paar Minuten später, der Typ regt sich immer noch niсhт, sagt der Anglerkumpel "Ich glaube, das wird nichts!"
"Warum niсhт?"
"Na ja, der Typ, den Du in der Mangel hast, hat Schlittschuhe an!"
Erwin war oft an diesem See vorbei gefahren, und immer sah er ein paar Angler am Ufer. Vielleicht probiere ich es dort auch mal, dachte er.
Am Wochenende warf er dann seine Angel aus - und fing niсhт einen einzigen Fisch. Derweil saß ein anderer Angler unweit von ihm und zog einen Fisch nach dem anderen aus dem Wasser. "Entschuldigen Sie," fragte er den anderen, "ich bin zum ersten Mal hier - welchen Köder empfehlen Sie?"
"Nun, ich bin Arzt," sagt der Mann, "und zufällig habe ich herausgefunden, dass menschliche Mandeln sich gut eignen."
Das ist natürlich kein Tipp für Erwin, der an solche Köder niсhт herankommen konnte. Also versuchte er beim nächsten Mal einen anderen Köder - wieder nichts. Aber der Angler rechts von ihm fing ein Prachtexemplar nach dem anderen. "Verzeihen Sie- aber was für einen Köder benutzen Sie?"
"Mit kleinen Stücken vom Blinddarm geht es am besten. Ich bin Chirurg, wissen Sie."
Wieder ein Ködermaterial, dass Erwin niсhт kriegen konnte. Als er es nun am nächsten Morgen mit Würmern versucht und wieder nichts fing, war er Sicher: Die Fische in diesem speziellen Gewässer beißen nur bei Menschenfleisch.
Als nun wieder ein Fremder einen ganzen Bottich voll Fisch neben sich hatte, wollte Erwin seine Theorie bestätigen und fragte:
"Sind Sie auch Arzt?"
Aber der Angler schüttelte den Kopf:
"Aber nein, ich bin ein Rabbi!"
Vier Angler sitzen Donnerstags-Abends zusammen in der Kneipe und besprechen, wo sie sich am Wochenende zum Angeln verabreden können.
Einer der Jungs druckst den ganzen Abend ruм und weiß niсhт, wie er es seinen Kumpeln beibringen soll, dass er von seiner Frau voraussichtlich keinen Ausgang bekommt. Als er endlich raus kommt mit der Sache, wird er natürlich den Rest des Abends damit aufgezogen. Völlig frustriert schiebt er ab und wünscht seinen Freunden noch ein schönes Angelwochenende.
Die anderen drei machen sich auch am Samstag in der Früh um 5 Uhr auf, um einen guten Platz zu besetzen. Als sie sich durch das Unterholz bis zum See vorgearbeitet haben, sehen sie ihren vierten Kollegen. Der sitzt dort im Klappstuhl, die Angeln ausgeworfen, ein kleines Lagerfeuer im Rücken und eine Dose Bier in der Hand.
"Wo kommst du denn jetzt her? Du hattest doch keinen Ausgang ?"
Der Kollege darauf stolz:
"Tja, und ich bin sogar schon seit Freitag hier!"
"Und, wie komm das so plötzlich?" fragt der Nächste.
"Ach so, ja, als ich am Donnerstag von Euch nach Hause kam und mich gerade noch für ein Bier vor die Glotze setzen wollte, stand meine Frau hinter mir und hielt mir die Augen zu. Als ich ihre Hände von meinen Augen nehme und mich umgedreht habe, stand sie dort in einem durchsichtigen Nachthemd und sagte: Überraschung! Bring mich ins Bett, fessele mich und dann mach was du willst! Und was soll ich noch sagen Jungs, ich bin hier!"