Franz liegt auf seinem Sterbebett. Seine Ehefrau hält die Nachtwache bei ihm. Sie lässt seine zitternde, zerbrechliche Hand niсhт los und Tränen rinnen an ihrem Gesicht entlang. Sie betet und durch ihr Beten weckt sie ihn aus seinem leichten Schlaf auf. Ausgemergelt sieht er zu ihr auf und seine weißen Lippen bewegen sich schwach.
"Liebste Helga", flüstert er leise.
"Sei ruhig, mein Liebling", antwortet sie.
"Ruhe dich aus. Pssst, sprich niсhт."
Doch er gab keine Ruhe.
"Helga", sagt er in einer müden Stimme.
"Ich... Ich muss dir etwas gestehen."
Schweiß rinnt ihm über die Stirn, seine Hand verkrampft sich.
"Du musst mir nichts gestehen", antwortet die weinende Helga.
"Es ist alles in Ordnung, schlaf. Schlaf."
"Nein, Helga. Nein. Ich muss in Frieden sterben. Ich..", er holt pfeifend Luft.
"Ich habe mit deiner Schwester, deiner bester Freundin, ihrer besten Freundin und deiner Mutter geschlafen!"
"Ich weiß", antwortet Helga ihm beruhigend.
"Darum habe ich dich ja auch vergiftet, mein Schatz"
Als ein Mann sein Stammlokal verließ, beobachtete er eine ungewöhnliche Begräbnis-Prozession, die sich dem nahe gelegenen Friedhof näherte.
Einem langen schwarzen Leichenwagen folgte im Abstand von fünzig Metern ein zweiter. Hinter dem zweiten Leichenwagen ging allein ein Mann mit seinem Pitbull. Gefolgt von 200 Männern.
Der Mann konnte seiner Neugier niсhт widerstehen.
Er näherte sich respektvoll dem Mann mit dem Hund:
"Ich möchte Ihnen mein Beileid aussprechen und Sie sind sicherlich traurig über Ihren Verlust, und ich weiß es ist jetzt sicherlich niсhт angebracht, Sie zu stören, aber ich habe noch nie so ein Begräbnis gesehen. Wessen Begräbnis ist es?"
Der Mann antwortete:
"Kein Problem, im ersten Leichenwagen befindet sich meine Frau."
"Was ist mit Ihr geschehen?"
"Mein Hund griff an und tötete sie."
Er erkundigte sich weiter:
"Aha, und wer befindet sich im zweiten Leichenwagen?"
Der Mann antwortete:
"Meine Schwiegermutter. Sie versuchte, meiner Frau zu helfen, als der Hund auch sie tötete."
"Kann ich den Hund borgen?"
"OK, aber stellen sie sich bitte hinten an."
Frau:
"Liebling, was würdest Du tun, wenn ich sterbe?"
Mann, überrascht:
"Weshalb Liebling? Ich wäre extrem traurig. Weshalb stellst Du diese Frage?"
Frau, ungerührt:
"Würdest Du wieder heiraten?"
Mann:
"Nein, natürlich NIСНТ!"
Frau:
"Bist Du denn niсhт gerne verheiratet?"
Mann, leicht gereizt:
"Natürlich bin ich das, Liebling!"
Frau:
"Und weshalb würdest Du dann niсhт wieder heiraten?"
Mann, gereizt:
"OK, OK... ich würde wieder heiraten!"
Frau nach einer Weile verletzt:
"Würdest Du?"
Mann gedehnt:
"Jaaaaaa!"
Frau nach langer Pause:
"Würdest Du mit ihr in UNSEREM Bett schlafen?"
Mann:
"Mhhh... ja, ich nehme an, das würde ich tun..."
Frau:
"Aha! Und würdest Du sie meine alten Sachen tragen lassen?"
Mann:
"Ich nehme an, wenn sie es will"
Frau, eisig:
"Wirklich!? Und würdest Du meine Bilder abnehmen und gegen ihre Bilder austauschen?"
Mann:
"Ja, ich denke das wäre angemessen in diesem Fall."
Frau, springt auf:
"So!? Und ich nehme mal an, Du würdest sie auch mit meinen Golfschlägern spielen lassen!?"
Mann:
"Natürlich NIСНТ! Sie ist Linkshänderin!"
Eine Ehepaar unterhält sich nach langer Ehe.
Er:
"Sag, Liebes, in der Zeit, die wir zusammen sind, hast du mich jemals betrogen?"
Sie:
"Musst Du mich in so einem schönen Moment derartiges fragen?"
Er:
"Ja, ich will es unbedingt wissen. Hast Du?"
Sie:
"Wenn es unbedingt sein muss: ja, ich habe. Ich habe Dich dreimal betrogen."
Er:
"Wie konnte es nur dazu gekommen?"
Sie:
"Nun ja, Du erinnerst Dich bestimmt an damals, als wir unbedingt diesen Kredit aufnehmen mussten, um unser Haus behalten zu können.
Keine Bank wollte ihn Dir damals geben.
Da kam doch plötzlich der Direktor persönlich zu uns nach Hause und hatte unterschrieben, ohne eine Frage zu stellen.
Das war das erste Mal, das ich Dich betrogen habe."
Er schluckt:
"Oh Schatz, dann hast Du es also für uns getan? Wie sehr musst Du mich lieben!
Und das zweite Mal, wann war das?"
Sie:
"Du hattest diesen Herzanfall und warst schwer krank.
Die Operation war so teuer und keiner wollte sie bezahlen.
Bis dieser Chirurg kam und sie umsonst für Dich getätigt hat - Das war das zweite Mal."
Er:
"Dann hast Du es also wieder nur für mich getan?
Wie groß muss Deine Liebe für mich sein, dass Du bereit bist, so etwas zu tun.
Und das dritte Mal?"
Sie:
"Naja, Du wolltest doch damals Präsident des Golfclubs werden - aber es fehlten Dir noch siebzehn Stimmen..."